\”Hauptsache das Ding irgendwie nach Hause schaukeln.“
Mit diesem Motto reiste die U14 nach Düsseldorf an, in der Hoffnung auch ohne mich als sonst spielenden Pook und ohne den sonst coachenden Pook erfolgreich heimzukehren. Unter der ersatzweisen Leitung von Nils Hodjis wollte die U14 den angeblich „nicht ganz so starken“ Düsseldorfern eine klare Niederlage beibringen.
Aber wie schon aus früheren Spielen bekannt, war diese Vorstellung leider nur eine Wunschvorstellung, bei der es auch bleiben sollte.
Jedenfalls sollte es nicht ganz so einfach werden, wie man es sich erhofft hatte.
Im ersten Viertel gab es noch viel Energie, dafür aber auch Zurückhaltung oder fast schon Angst in der Offense. Angetrieben von einem sich gut anbietendem Justin wurde das erste Viertel knapp gewonnen. Es wurden nach meinem Geschmack viel zu viele Punkte durch fastbreaks kassiert.
In der Viertelpause auf dieses Thema aufmerksam gemacht, wurde im zweiten Viertel die Angst zunächst abgelegt. Der Vorsprung wuchs auf 10 Punkte an. Nach einer Auszeit der Gegner wurde die Angst vor den Gegnern wieder sichtlich größer. So schmolz der hart erarbeitete Vorsprung dahin bis auf +4 zur Pause.
In der Kabine wurde den Spielern noch einmal klar gemacht dass diese unnötige Angst vor dem Gegner ab sofort der Vergangenheit angehören solle.
So wurde nach der Pause noch einmal etwas schläfrig in der Defense reagiert. Es wurden (relativ) viele Punkte zugelassen, die in erster Linie nach der 2. und 3. Chance der Gastgeber zustande kamen . Aber nicht aufgrund deren übermäßiger Athletik, sondern aufgrund unserer Faulheit (schlechtes Ausboxen des Gegenspielers beim rebound). Diese Punkte zogen sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel. Da aber in der Offense die Punkte irgendwie zustande kamen wurde der Abstand auf +6 gehalten.
Dann kamen die Minuten von Niklas, Ronja, Filip und Justin! Durch diese vier wurde es der Mannschaft ermöglicht noch einmal auf 10 Punkte davon zu ziehen. In Ronja hatte die ganze Zeit wohl eine Flämmchen gelodert, das erst jetzt um Feuer ausbrach. Justin (wieder für die meisten Punkte verantwortlich)brachte mit seiner Stärke vieles zum Umfallen. An der Linie der Schiedsrichter, die auf beiden Seiten eine gewisse Härte zuließen, biss sich Justin manchmal die Zähne aus, um ein Foul zu bekommen. Nach so einer Aktion lief er oft etwas deprimiert in die Defense zurück.
Jedoch als zwei dieser Akteure ausgewechselt wurden war er auch schon wieder weg, derm hart erarbeitete Vorsprung.
Im vierten Viertel, motiviert von den mitfiebernden Fans, wurde noch einmal probiert davon zu ziehen. Die Heimmannschaft erreichte schnell die Teamfoulgrenze und es gelang unserem Team, welches bekanntlich nicht das beste Freiwurf-Team ist, immer öfter an die Freiwurflinie zu kommen. Diese Tatsache sollte uns aber helfen, denn so brachten sich zwei Akteure der Düsseldorfer schnell auf die Bank durch Foulouts. Am Ende gewann die U14 souverän mit 50:56.
Ich wünsche allen schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Es spielten:
Lasse, Ronja, Niklas, Sezgin, Justin, Tarik, Filip, Sven



