Im Spitzenspiel der Regionalliga unterlagen die Damen des VSTV Wuppertal der SG Köln 99ers mit 45:53. Damit scheint der Zug in Richtung Meisterschaft für den VSTV erst einmal abgefahren zu sein.
Wie das Endrgebnis schon vermuten lässt war das Spiel von einer guten Verteidigung beider Mannschaften geprägt. Der VSTV startete übernervös ins Spiel. Vor allem eine unterirdische Trefferquote verhinderte, dass die Gastgeberinnen ins Spiel finden konnten. So brachte Wuppertal im ersten Viertel gerade einmal neun Punkte zu Stande. Allerdings stand die Wuppertaler Defense sehr gut, Köln schaffte in den ersten zehn Minuten sogar nur sieben Punkte. Für beide Teams wird das sicherlich das mit Abstand niedrigste Viertelergebnis aller Zeiten gewesen sein. Bis zur Halbzeit änderte sich am Spielverlauf wenig, beim Stand von 21:21 wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause kamen die Wuppertalerinnen mit Power zurück aus der Kabine und übernahmen gingen mit 35:30 knapp in Führung. Es sah kurzfristig so aus, dass der VSTV die Kontrolle über das Spiel übernehmen könnte. Doch die Kölnerinnen gaben nicht auf und konnten bis zum Ende des dritten Viertels wieder zum 35:35 ausgleichen. Bereits im Hinspiel hatten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch geliefert, den die Wuppertalerinnen erst nach Verlängerung für sich entscheiden konnten. Im letzten Viertel waren es dann die Gäste aus der Domstadt, die die Nerven behielten. Während auf Wuppertaler Seite die Wurf- und vor allem die Freiwurfquote in den Keller sank, verwandelte Köln hochprozentig seine Freiwürfe. Den VSTV-Damen gelangen in 40 Minuten lediglich 13 Feldkörbe, Köln schaffte auch nur 16. Doch das sollte am Ende den Unterschied ausmachen, die 99ers sicherten sich einen knappen 53:45-Sieg.
Mit dieser Niederlage müssen sich die Wuppertalerinnen nun voraussichtlich aus dem Meisterschaftsrennen verabschieden und können nur noch auf eine (eher unwahrscheinliche) Niederlage von Tabellenführer BBZ Leverkusen hoffen – vorausgesetzt der VSTV kann die restlichen Saisonspiele gewinnen. In der nun folgenden dreiwöchigen Osterferien-Pause gilt es für die VSTVlerinnen nun, sich neu zu formieren, die Stärken aus dem bisherigen Saisonverlauf wieder aufzubauen und so gut gerüstet in die letzten drei Saisonspiele zu gehen.
Viertelergebnisse: 9:7, 12:14, 14:14, 10:18
Für den VSTV spielten: Thiel (8 Punkte), Carlson (2), Junker (2), Westphal (9), Günther (2), Engels (3), Grünhoff (12), Melzer, Holden (7), Motte.